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ſen. Jetzt aber— genug, ich weiß, was ich ſage. Wir armen Pfarrer liegen zwiſchen Hammer und Amboß. Ihr ſeyd ungeduldig; ich bedaure Euch, armer Junge. Die Vorgeſetzten aber— genug, es laͤßt ſich nicht Alles ſagen. Ich bin's, der am uͤbelſten dabei wegkommt.“
„Aber erklaͤren Sie ſich nur,“ bat Renzo,„was fuͤr eine andere Formalitaͤt noch, wie Sie ſagen, beobachtet werden muß, und ſie ſoll auf der Stelle abgethan ſeyn.“
Habt Ihr einen Begriff davon, welches die Hinder⸗ niſſe ſind, ſo eine Ehe unguͤltig machen?“
„Was ſoll ich von den Hinderniſſen wiſſen?“
„Error, ſagte Don Abbondio, conditio, votum, cog- natio, crimen, cultus disparitas, vis, ordo. Si sis affinis.“⁰. 1
„Machen Sie ſich einen Spaß mit mir, Herr Pfar⸗ rer?“ unterbrach ihn Renzo?“ Was ſoll ich mit Ihrem latinorum da anfangen?“.
Alſo wenn Ihr von dieſen Dingen keine Vorſtel⸗ lung habt, ſo ergebt Euch in Geduld, und uͤberlaßt Euch dem, der ſie verſteht.“
„Nun alſo?“
„Sachte, lieber Renzo, nur nicht gleich aufgebrauſt. Ich bin bereit, Alles zu thun— Alles, was von mir ab⸗ haͤngt. Ich, ich wollte Euch gern zufrieden ſehen, ich meine es gut mit Euch. Ei, wenn ich denke, wie Euch ſo wohl war. Was ging Euch ab? und mit einem Mal kommt Euch die Grille an, zu heirathen!“
„Was ſind das fuͤr Reden, Herr?“ brach Renzo los,
indem Staunen und Entruͤſtung ihm auf dem Geſichte lagen.


