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„Aber,“ bemerkte Perpetug,„ich haͤtte wohl auch mei⸗ nen geringen Rath Ihnen an die Hand zu geben, aber dann—
„Aber dann? Laß hoͤren.“
„Mein Rath waͤre,“ lautete Perpetug's Eroͤffnung, „ſintemal alle Leute ſagen, daß unſer Erzbiſchof ein hei⸗ liger Mann iſt, und ein Herr, der das Herz an der rech⸗ ten Stelle hat, und der ſich vor graͤulichen Geſichtern nicht fuͤrchtet, ſo wird's ihm auch eine Freude machen, wenn er einen Pfarrer gegen ſolche Unheilbringer unter ſeine Fluͤgel nehmen kann; mein Rath waͤre alſo, Sie ſchrieben ihm einen huͤbſchen Brief, und ſetzten ihm darin auseinander, wie“—
„Wirſt Du ſchweigen? Wirſt Du ſchweigen? Iſt das ein Rath, den man einem armen Manne giebt? Wenn ich eine Flintenkugel in den Ruͤckgrat bekaͤme, Gott ſteh' mir bei, wuͤrde ſie mir der Erzbiſchof wieder herausſchaffen?“
„Eh, die Flintenkugeln werden nicht mir nichts dir nichts verſchenkt, wie gebrannte Mandeln, und weh der Welt, wenn dieſe Hunde ſo oft biſſen als ſie bellen! Ich habe immer geſehen, daß ein Menſch, der die Zaͤhne zu weiſen verſteht, und es ein Bischen ruͤſtig giebt, ſich in Achtung ſetzt. Und gerade weil Sie nie Ihre Gruͤnde an⸗ geben moͤgen, iſt es ſo weit mit uns gekommen, daß Alle uns auf den Hals laufen, mit einer Keckheit“—
„Willſt Du ſchweigen?“.
„ Den Augenblick. So viel aber iſt gewiß, daß wenn die Welt Einen ſieht, der immer und bei jedem Zuſammen⸗ treffen ſich duckt und die Segel”“—


