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waren der Zahl, mit welcher ſie ihren Kampf begannen, nicht gewachſen, und mußten oft gewaͤrtig ſeyn, von den eigenen Herren, die ihnen ihre Schritte vorgeſchrieben, verlaſſen und ſelbſt aufgeopfert zu werden.¼ Aber dieſe ver⸗ kauften Boͤſewichter waren groͤßtentheils die verworfenſten und ehrloſeſten Menſchen ihrer Zeit; ſelbſt wer ſich vor ihnen zu fuͤrchten hatte, ſprach mit lauter Verachtung von ihrem Gewerbe; ſchon ihre Benennung galt als Schimpf⸗ wort. Statt alſo ihr Leben zu wagen und an eine unaus⸗ fuͤhrbare Unternehmung zu ſetzen, verkauften ſie lieber, wie natuͤrlich, ihre Unthaͤtigkeit, ihr Schweigen bei den Gewaltſchritten der Maͤchtigen, und behielten ſich vor, ihren verdammenswerthen Einfluß und die Kraͤfte, die ſie allenfalls beſaßen, nur bei gefahrloſen Gelegenheiten gel⸗ tend zu machen..
Wer zu beleidigen gedenkt, oder jeden Augenblick be⸗ leidigt zu werden fuͤrchtet, Beide ſehen ſich begreiflicher⸗ maßen nach Verbuͤndeten und Gehuͤlfen um. Daher in jenen Zeiten das Beſtreben der Einzelnen, in Staͤnden ſich verbruͤdert zu halten, auf's Hoͤchſte geſtiegen war; man trat in neuen Verbruͤderungen zuſammen, und derjenigen, welcher er angehoͤrte, ſuchte Jeder die ausgedehnteſte Macht zu verſchaffen. Mit wachſamer Sorgfalt vertheidigte und erweiterte die Geiſtlichkeit ihre Steuerfreiheit, der Adel ſeine Vorrechte, der Kriegerſtand die Ausnahmen, die ihm in der allgemeinen Pflichtleiſtung geſtattet worden. Kauf⸗ leute und Handwerker waren in Zuͤnfte und Bruͤderſchaf⸗ ten eingeſchrieben, die Rechtsgelehrten bildeten einen Bund, ſelbſt die Aerzte hielten ſich in eigener Geſellſchaft zuſam⸗ men. Jede dieſer kleinen Oligarchieen beſaß ihre beſonde⸗
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