Teil eines Werkes 
1. Theil
Entstehung
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lief er ihr entgegen; die Augenblicke der Ungewißheit hat⸗ ten ſo viel Peinliches fuͤr ihn, daß er jetzt nichts ſehnli⸗ cher wuͤnſchte, als ſie abzukuͤrzen. Er verdoppelte ſeine Schritte, ſagte einen Vers mit lauterer Stimme her, ſuchte, ſo viel er konnte, ſeinem Geſichte den Anſtrich der Ruhe und der Froͤhlichkeit zu geben, und ſtrengte ſich an, ein trauliches Laͤcheln auf ſeinen Wangen erſcheinen zu laſſen. Als er ſich drauf dem ſtattlichen Paare gegenuͤber befand, ſagte er in Gedanken: Da ſind wir, und blieb ſtehen.

Herr Pfarrer! ſagte einer der Beiden, indem er ihm mit ſtarren Blicken in's Geſicht ſah.

Wer will etwas von mir? fragte Don Abbondio

ſchnell, hob die Augen vom Buche empor, und hielt es geoͤffnet mit beiden Haͤnden vor ſich.

Sie gehen damit um, begann der Andere, mit dem

drohenden und entruͤſteten Ausdruck eines Mannes, der

ſeinen Untergebenen auf einer Schurkerei ertappt;Sie gehen damit um, Renzo Tramaglino und Lucia Mondella morgen zu vermaͤhlen!

So iſt's, antwortete Don Abbondio mit zitternder

Stimme,ſo iſe's. Die Herren ſind Leute von Welt, und

wiſſen ſehr wohl, wie dergleichen Geſchichten ſich machen. Der arme Pfarrer hat wenig zu ſchaffen dabei; ſo ein Paͤrchen macht ſein Geſchwaͤtz unter ſich ab, und dann, dann kommeu ſie zu uns, als wenn's in die Wechſelſtube ginge, um ein Pfand einzuloͤſen, und wir, wir ſind Die⸗ ner der Gemeine.

Gut, antwortete der Bravo mit gedaͤmpfter Stimme,

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