von Ma dand; Baſteyen aus, die gernde im Norden deſſel⸗ ben liegen, ² Alblickt, unterſcheidet ihn in jener langen und weiten Gebirgsflur angeblich an dieſem einfachen Kennzei⸗ chen von allen uͤbrigen Bergen, deren Name weniger be⸗ kannt, deren Geſtalt weniger ausgezeichnet.
Eine lange Strecke hindurch erhebt ſich das Geſtade in langſamer und gleichfoͤrmiger Neigung; dann aber ſteigt es in Huͤgeln und Thaͤlern, in Anhoͤhen und Ebenen, je nach⸗
dem die Felſenmaſſe der beiden Berge oder die Wirkung der
Gewaͤſſer darauf Einfluß hat. Der aͤußerſte Rand, von den Buchten des Gewaͤſſers durchſchnitten, beſteht faſt gaͤnz⸗ lich aus Kieſelſand und großen Steinen; weiter hinaus erblickt man Felder und Weinfluren, mit Landguͤtern, Wohnhaͤuſern und Doͤrfern bedeckt; hin und wieder auch Gebuͤſche, die ſich ziemlich weit bis durch's Gebirge hinauf erſtrecken. Leceo, die vorzuͤglichſte Stadt in jener Gegend,/ welcher ſie auch den Namen giebt⸗ liegt am Ufer des Sees, wenig von der Bruͤcke entfernt; bei hochgeſtiegenem Ge⸗ waͤſſer befindet ſi ch der Ort ſogar zum Theil im See ſelbſt; in unſern Tagen ein anſehnlicher Flecken, welcher ſi ſich wahr⸗ ſcheinlich bald zur Stadt vergroͤßert haben Werd. In den Zeiten dagegen als die Begeben heiten/ welche wir zu er⸗ zaͤhlen unte nommen, ſich ereigneten, war der anſehnliche Flecken zugleich eine Veſte, genoß die Ehre⸗ der Aufenthalt eines Befehlshabers zu ſeyn, und hatte den Vorzug, eine ſtehende Beſatzung von ſpaniſchen Soldaten zu beherbergen. Die Krieger lehrten die jungen Maͤdchen und Frauen des Landes Sitiſamfeit, gingen gar oft mit den Ehemaͤnnern


