Teil eines Werkes 
1. Theil
Entstehung
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3*. * und Vaͤtern freundſchaftlich Hand in Hand, und ließen es gegen das Ende des Sommers ſelten an ſich fehlen, um, in den Weingaͤrten zerſtreut, die Trauben zu pfluͤcken, und den Landleuten das ſchwere Geſchaͤft der Weinleſe zu er⸗ leichtern. Von einem Acker zum andern, von den Anhoͤhen zum Geſtade, von Huͤgel zu Huͤgel liefen und laufen noch heute Wege und Fußſteige, bald ſteil und abſchuͤſſig, bald eben und tief, zwiſchen zweien Mauern verborgen, wo der erhobene Blick nur einen ſchmalen Streifen der Himmels⸗ decke oder irgend eine Bergſpitze entdeckt; zuweilen ziehen ſie ſich uͤber offene Hochebenen hin, und von hier aus ſtreift das Auge durch mehr oder weniger umfangreiche Landſchaf⸗ ten, die aber, immer mannigfaltig, immer eine neue Aus⸗ ſicht gewaͤhren, je nachdem die verſchiedenen Geſichtspunkte einen groͤßeren oder kleineren Theil der Gegend umfaſſen; je nachdem dieſer oder jener Bezirk wechſelsweiſe hervor⸗ tritt oder ſich verbirgt, ſich eroͤffnet oder ſchließt. Ueberall der lieblichſte Wechſel der Mannigfaltigkeit. Hier erſcheint der weite farbenſchillernde Spiegel des Waſ⸗ ſers in langer Ausdehnung; dort ſchließt ſich der See in blauer Ferne, oder verliert ſich vielmehr in einer Winkel⸗

kluft des roe⸗ in einem tiefen Irrgange der Hoͤhen;

allmaͤhlig aber innt er wieder Raum zwiſchen andern Bergen, die ſich einer nach dem andern den Blicken ent⸗ falten, und in umgekehrtem Bilde mit den kliinen Dorf⸗ ſchaften des Geſtades vom Waſſer abgeſpiegelt werden 3 auf jener Seite zeigt ſich ein Arm des Fluſſes, dann ein See, dann aufs Neue ein Fluß, in leuchtender Schlangenwin⸗ dung ſich zwiſchen den Felſen verlierend, welche ihn beglei⸗ ten, und ſtufenweis ſich ſenkend, gleichfalls im Rebeldunſte