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Erſtes Kapitel.
Da See von Como erſtreckt ſich mit dem einen ſeiner Zweige gegen Suͤden zwiſchen zwei Ketten von ununter⸗ brochenen Bergen, und bildet an ihrem Fuße eine Menge von Buchten und Buſen. Nachdem dieſe vielfach hervor⸗ getreten und ſich wiederum zuruͤckgezogen, verenget er ſich ploͤtzlich, und nimmt zwiſchen einem Vorgebirge zur Rech⸗ ten und einem weiten Geſtade zur Linken den Lauf und die Geſtalt eines Fluſſes an. Die Bruͤcke, welche beide Ufer daſelbſt verbindet, ſcheint dem Auge dieſe Umgeſtaltung des Gewaͤſſers noch merkbarer zu machen, und die Stelle zu bezeichnen, wo der See endet und die Adda beginnt. Wei⸗ terhin aber entfernen ſich die beiden Ufer aufs Neue von einander, der Waſſerſpiegel wird wieder geraͤumiger, und verlaͤuft ſich in neus Buchten und Buſen; der Fluß iſt wieder zum See geworden. Das Geſtade, durch die An⸗ ſchlemmung dreier großer Waſſermaſſen gebildet, ſenkt ſich allmaͤhlig, und lehnt ſich an zwei zuſammenhangende Berge, von welchen der eine San Martino, der andere wegen ſei⸗ ner vielen, reihenweis emporragenden Huͤgelchen, die ihm wirklich Aehnlichkeit mit einer Saͤge geben, in lombardi⸗
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