Teil eines Werkes 
2. Theil (1860) Schloss Hardegsen / Hermann von Maltitz
Entstehung
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mals ein Knecht aus der Mühle zu Hardegſen in ſeine Hei⸗ math wanderte, ihm auf dem Anger der Espel begegnete und auf die Frage wohin? antwortete:Nach Weſthuſen, lieber Junker. Idan hatte den Mühlknappen gefragt, ob er wol den Hans von Waake und deſſen Tochter kenne. Ei war die Antwort geweſenein braver Mann, ehrlich und fleißig; hatte früher eine Mühle am Leine⸗ waſſer gepachtet, und ich bin zwei Jahre bei ihm geweſen; ich werde ihn ſehen. Seine Tochter iſt ein gar liebes, ſanftes Mädchen, etwas ſtill, ſeit ſie mal zum Schützenfeſte in Göttingen geweſen iſt, als ob es ihr dort ein guter Schütze angethan hätte..

Grüße ſie von mir hatte Idan mit Er⸗ röthen geſagtmelde ihr, daß ich ſie nie vergeſſen würde.

Mein Gott, Junker, von Euch? Ihr kennt ſie? war des Müllerknechtes Antwort geweſen und Idan hatte erwidert:ja, ja, und war ſchnell weiter gegangen. Später hatte er Bertha durch Boten und ſtille Geſchenke an ſeine Liebe gemahnt, aber die Eltern hatten es erfahren und des Sohnes Gehorſam unter ihren Willen durch Ermahnung und Liebe erreicht.

Am Spätabende des Tages nach dem Oſterfeſte, als Idan und Helmold mit Gertruden im oberen Zimmer ſaßen, trat Tile Freitag ein.Junker begann erIhr müßt fort; vor einer Stunde hat man Cuch auf der Grohnder Straße geſucht und ich fürchte, der böſe Kiphut, wird auch auf die Gotmar Gaſſe kommen. Der Sieg bei Hardegſen hat den Herzog und ſeine Diener übermüthig ge⸗