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Kloſter untergebracht oder abgethan habt;— die Stadt Braunſchweig muß Euch endlich huldigen, dann ſind ihre Bürger Eure Mannen und ſie müſſen Euch dienen.“
„Vortrefflicher Rath;— was ich heute, jetzt gleich in dieſer Stunde zu thun brenne, das ſoll ich unter die Aſche bergen und nach Jahren der Ungeduld wieder entzünden? Nein, Breido, Du biſt ein Menſch ohne Hitze und Fluß, ich bin Feuer und Strom!“
„Beliebt es Euch, von einem Manne, der nicht ſo viel Land beſitzt, daß eine Ameiſe darauf bauen könnte, die Grundſätze der Landesherrſchaft zu hören? Ich möchte Euch einen Fürſtenſpiegel vorhalten.“
„Du machſt es wie die Pfaffen, die den Himmel und ſeine Regierung genau zu kennen vorgeben und doch nicht einen Fuß breit von der himmliſchen Wieſe geſehen haben. Ich aber ſage Dir, daß ein Fürſt nur den einen Grundſatz hat, ſeinen Willen zu behaupten und der
Mächtigſte im Lande zu ſein, um jeden Widerſacher zu werfen.“
„Das iſt ein richtiger Grundſatz, aber wer herrſchen will, muß ſeinen Willen zu rechter Zeit zu verbergen wiſſen, wie der Wucherer, der reich werden will, ſich arm und ehrlich nennt. Ein Fürſt findet ſeine Macht in den Edel⸗ leuten, ſo lange dieſe von ihm Nutzen ziehen; werden ſie übermüthig, ſo muß er ſie bezwingen, und das geſchieht nur durch die geborenen Feinde der Adligen, die Bürger und Bauern. Das, Herzog, iſt die Weisheit aller Re⸗ gierungskunſt. Merkt es wohl— Ihr müßt es alſo mit den Rittern halten, ohne ſie zu mächtig werden zu laſſen,
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