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mich ſo ſchlecht?“— Plötzlich lachte er gellend auf, trat an den mit Wein und Speiſen bedeckten Tiſch und rief: —„Trinkt Freunde— laßt uns die Schlappe, die wir dort jenſeit des Waſſers geholt haben, vergeſſen, trinkt, ſingt, ſchlagt die Becher aneinander, daß es fröhlich hinüber⸗ klingt in das Heſſenland!— Ich lade Euch ein, in acht Tagen auf dem Schloſſe zu Wolfenbüttel mit mir zu trinken und im Braunſchweiger Revier zu jagen— wenn auch nicht auf Hirſche, ſo doch auf übermüthiges Bürgervolk an der Oker, das meinem Vetter Magnus mehr Verdruß gemacht hat, als wir jemals vergelten können!“—
Breido von Ranzau lächelte aus ſeinem rothen, wilden Barte, wie ein Fuchs, ſtieß mit dem Becher an den ſeines Nachbars und ſagte:—„Unſer Hauptmann und herzoglicher Sternbruder ſucht Händel und will uns zu thun geben; — weil uns die Städter in Heſſen das Garaus gemacht und die Göttinger ſich flau bewieſen haben, ſo möchte er es den Bürgern kund thun, daß er ſie haßt und ein rechter Ritter iſt.“— 3
„Ja!“— rief Otto, der eben den Becher vom Munde abſetzte—„ich ſuche für meine gute Laune fröhliche Ge⸗ ſellen;— was die Sterner in Heſſen nicht auszurichten vermochten, ſollen ſie mir anderswo vollbringen helfen.— Trinkt auf die gute Vormundſchaft in Braunſchweig!“—
„Dachte ich's doch“— lachte Ranzau—„es hat der Schaumburger ein Freundſchaftsſtück an Euch gethan!“—
„Otto“— hub Werner von Adelebſen an—„der Tod Eures Vetters hat Euch in eine ſehr luſtige Laune verſetzt.“—
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