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gleicher Meinung!“ ſagte Tiele Freitag befriedigt, die Hand des Freundes drückend.
„Und ich merke,“ begann Berthold Helmold,—„daß Ihr mehr von meiner Sache wiſſet, als Ihr vorhin ſcheinen wolltet; ſo hört das Ende und dann rathet mir. Genug, es war ein Hanſteiner, der des Müllers ſchöne Tochter als gute Raubbeute heimführen wollte. Ich redete weiter mit der neben mir Schreitenden, deren Eile ich durch meine Rede und Hand auflhielt, ich fragte nach ihrem Namen, bot mich an, ſie fernerhin zu ſchützen, auf der Mühle öfter einzukehren und forderte in kühner Luſt an ihrem Anblicke, den Lohn meiner rettenden Hülfe, in⸗ dem ich ſie bat, mich freundlich und aus dem Herzen an⸗ zuſchauen. Ach! ſeufzte ſie, ich möchte Euch zwar ver⸗ trauen, daß Ihr mich ferner ſchütztet, ich befinde mich in großer Noth, aber———. Sie hatte noch nicht aus⸗ geſprochen, als aus dem Nebel Pferdegetrapp näher und näher ſcholl.„O Gott! er kehrt zurück, das ſind mehr als zwei Pferde!“ rief Gertrude zum höchſten erſchrocken und wußte nicht, ob ſie ſich an mich klammern oder da⸗ von ſtürzen und im Nebel ſich verbergen ſollte. Ich hielt ſie feſt, um ſie hinter ein Haſelgeſträuch zu ziehen und mich dort mit ihr zu bergen. Das Horn meines Jagd⸗ gefährten Gieſeler erklang aus der Ferne, viel weiter als vorhin. Die Reiter waren ganz nahe heran gekom⸗ men, ich hörte ſie ſprechen; da tauchte ein ſchwarzer Rappe mit einem gewaffneten Manne vor uns aus dem Nebel hervor. Er ſtutzte, ſein Pferd ſcheuete und that einen Seitenſprung von der Haſelhecke abwärts; ſchnell warf der Reiter das Thier herum und als ſeine finſter⸗


