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fuhr mit den erſchrockenen Bürgern in die Rüſtung, aber war einer der Erſten, die fielen, mit ihm ſeine Genoſſen Garlop und von der Mölen, nachdem ſie ſich tapfer auf die Braunſchweiger geworfen hatten, die ſchon Herren des Marktplatzes geworden waren; Sievert von Salder for⸗ derte ſchon die Schlüſſel des Rathhauſes und Unterwerfung; der Stadthauptmann Ulrich von Weiſſenburg ließ durch einen Trompeter um eine Unterredung bitten; er erklärte, daß ſie ſich ergeben wollten, man möge mit Mord und Brand einhalten, damit er Zeit finde, dem Rathe die Be⸗ dingungen der Braunſchweiger zu verkünden; er ließ den Braunſchweigern viel Wein aus dem Rathskeller reichen, und während dieſe ſich übermäßig gütlich daran thaten, und der Stadthauptmann zwiſchen Feind und Rath hin- und hereilt, ſammelten ſich die Bürger hinter dem Rathhauſe, brachen mit Weiſſenburg an der Spitze plötzlich hervor und ſchlugen die nächſten Braunſchweiger nieder. Als er aber ſelbſt einen tödtlichen Schlag erhielt, gingen die Lüneburger Mann gegen Mann auf die Feinde los, die Weiber ſchleu⸗ derten Steine von Dächern und Fenſtern, viele braun⸗ ſchweigiſchen Ritter blieben todt; auf dem Johanniskirch⸗ hofe fielen ihnen neue Bürgerhaufen in den Rücken, ſie ſuchten das Thor, aber es war verſchloſſen; in der heili⸗ gen Geiſtſtraße, die man jetzt die rothe Straße genannt hat, weil das Blut in Strömen hindurchfloß, bekam auch Sievert von Salder, ſein Sohn und die beſte braunſchwei⸗ giſche Ritterſchaft den letzten, kläglichen Tod; gefangen wurden Manold von Eſtorf, Hans von Homburg, der Ban⸗ nerherr; der Heinrich von Homburg wurde erſt fünf Tage


