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die Städte anfeindet, die Bürger unterjocht und die Ade⸗ ligen zu Herren der Welt, und aller nicht zum Schilde geborenen Leute Eigenthum zu ſeiner Beute machen will? Die Städte müſſen ſtark werden, müſſen ſich gegen Ritter und Raubherzöge behaupten, ſich untereinander verbinden, für Frieden und Fehde;— das Bürgerthum muß ſich in ſeiner eigenen Gemeinde ſelbſt regieren, durch Wohlhaben⸗ heit und Schwert mächtig machen, den Rittern, die hungrig werden, wenn ſie nicht mehr ungeſtraft Beute ſuchen kön⸗ nen, Land und Gut abkaufen und abpfänden, die Städte müſſen durch Landwehren und Zwinger Feſtungen werden, woran ſich die Schnapphähne in Helm und Wappen die Stirn einrennen, die fürſtlichen Burgen müſſen nicht mehr in den Städten und deren Umgegend geduldet werden, Reichs⸗ unmittelbarkeit ſollen wir erzielen, keinem anderen Herrn Steuer und Gehorſam geben, als dem kaiſerlichen Ober⸗ haupte; laßt uns dem Bunde der Hanſa ſchleunigſt bei⸗ treten, daß wir Schutz und Trutz haben, laßt uns dem Herzoge melden, daß wir mit dem Landgrafen in Frieden leben wollen, ſein Streit ſei nicht unſer Streit— und wenn er dann mit ſeinen Rittern kommt und uns zwingen will, dann laßt uns das Schwert faſſen in Gottes Na⸗ men. Lernet das Schießpulver gebrauchen, Mann für Mann; kaufet in jedes Haus Zündbüchſen, übt Euch bei den Büchſenmeiſtern nach der Scheibe ſchießen und trefft Ihr hier, ſo könnt Ihr auch von der Mauer hinunter auf einen Bürgerfeind zielen!“—.
Hennig Rauſchenplaten hatte ſich noch mehr über den Tiſch gelehnt, jedes Wort von Freitag's Munde begierig


