Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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dichtes, uͤppiges Gruͤn ſieht man in dieſen Wohn⸗ ſitzen der Fruchtbarkeit auf allen Seiten der Erde

entkeimen, und einen hoͤchſt mannigfaltigen, mit

den ſchoͤnſten Farbenmiſchungen prangenden Blumen⸗ flor ſich im Schatten der Ulmen entfalten. Die Ufer des Canals ſind mit ungeheuer großen Feigen⸗ baͤumen beſetzt, deren biegſame Aeſte ſich uͤber den Waſſerarm hinneigen und den Schiffer zum Ge⸗ nuſſe ihrer zuckerſuͤßen Frucht einladen. Zwiſchen dieſen Feigenbaͤumen wachſen Orientaliſche Aloen, deren Staͤmme in die Hoͤhe ſtehn, wie Wachskerzen in geweiheten Leuchtern. Weidenbaͤume, Buchen und Ulmen ſchuͤtzen dieſe Blumen und Fruͤchte vor dem Ungeſtuͤm der Orkane, und um ihr Laubwerk noch mehr zu verdichten, ſchlingen ſich Weinreben, welche von einem Menſchenalter zum andern fort⸗ dauern, um die Staͤmme jener Baͤume bis hoch an ihre Gipfel hinauf, von wo aus die Rebſchoſſe noch weiter in die Laͤnge wachſen, bis ſie die Aeſte eines zweyten benachbarten Baumes erreicht haben. Nicht ſelten ranken auch dieſe Weinreben, nach Art der Amerikaniſchen Lianen, von einem Ufer des Canales zum andern hinuͤber, und bedecken ihn wie eine Tapete. Zur Herbſtzeit hangen von dieſen Feſtons unzaͤhlige Trauben herab, und locken die Voͤgel herbey, denen ſie eine willkommene Speiſe ſind. Umſonſt aber, daß die Natur ſo vielen Auf⸗ wand an dieſe Gegenden verſchwendet; er dient ei⸗

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