Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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einmahl anfahren, den Boden ausreinigen und ihn zum Anbaue der verſchiedenen Getreidearten berei⸗ ten muß. 8 Einzig in demjenigen Theile des ausgetrockne⸗ ten Landes, der an das Gebirge grenzt, trifft man auf reiche Pflanzungen von Hanf, Mais und Kuͤ⸗ chengewaͤchſen. In dieſen Gegenden werden naͤhm⸗ lich von den Einwohnern von Piperno, Sermonetta und den uͤbrigen am Abhange der Gebirge liegenden Doͤrfern, ſolche Grundſtuͤcke, die ihnen nahe genug liegen, um ſie von ihren Wohnungen aus bewerben zu koͤnnen, in Pacht genommen. Ich ſelbſt habe hier⸗Maisſtengel gemeſſen, die ſechszehn Fuß in der Hoͤhe hatten, und Hanfſtengel, die auch nicht viel niedriger waren. Hingegen herrſcht laͤngs den Ufern des, die Suͤmpfe bis nach Terracina durchſchneiden⸗ den, Canales ein Pflanzenleben, deſſen Kraft, wie in Indien, in eben dem Maße zuzunehmen ſcheint, in welchem die Menſchengattung ſich vermindert und dahin ſchwindet. Dieſer Umſtand muß um ſo mehr auffallen, da eben dieſe Gegenden dem Menſchen al⸗ les darbiethen, was ſein Leben zu erhalten und zu ver⸗ ſchoͤnern geeignet iſt. In der voͤlligſten Flaͤche ſieht er den Boden ſich vor ſeinen Augen ausdehnen; nir⸗ gends ein Hinderniß, das ſich ſeinen Tritten in den Weg ſtellte. Vom Himmelsgewoͤlbe glaͤnzt ihm fort⸗ waͤhrend eine reine Sonne entgegen, deren Strah⸗ jen ſich in den Maſſen des Laubwerks verlieren. Ein