Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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241 ſchoͤnem Raſen bekleidet, theils treibt es Ernten her⸗ vor, welche das Zwoͤlf⸗ bis Fuͤnfzehnfache der Aus⸗ ſaat einbringen. Schoͤneres Getreide, als hier, iſt, Belgien ausgenommen, nirgends zu finden. So viel indeß Pius fuͤr die Ausfuͤhrung ſeines vortreffli⸗ chen Austrocknungs⸗Syſtemes leiſtete, ſo hat er hingegen gaͤnzlich verabſaͤumt, in eben denſelben Ge⸗ genden zugleich auch ein Syſtem der Cultur und Be⸗ voͤlkerung einzufuͤhren. Vielmehr hat er es dabey bewenden laſſen, jene unermeßlichen Strecken Lan⸗ des zu Schenkungen an ſeinen Neffen, den Herzog von Braſchi, und einige andere reiche Grundeigenthuͤ⸗ mer zu verwenden. Dieſe haben ſich darauf be⸗ ſchraͤnkt, in ihren neuen Beſitzungen eben die Art von Wirthſchafts⸗Syſtem einzufuͤhren, welches von allen großen Gutsbeſitzern in den Maremmen befolgt wird. Von einer gemeinſchaftlichen Behauſung aus wartet man naͤhmlich die großen, aus Hornvieh, Pferden und Buͤffelochſen beſtehenden Herden. Die letzt genannten Thiere muͤſſen in dem auch fuͤr ſie noch zu feuchten Boden die Haͤmmel erſetzen. Je die trockenſten Grundſtuͤcke werden fuͤr den Getrei⸗ debau aufbehalten. Oefter als im Latium muͤſſen die Aecker hier brach liegen. Denn der Boden iſt, wie das Erdreich von Amerika, ein ganz neuer Auf⸗ bruch, und ſolcher friſch angebauter Stuͤcke Landes bemaͤchtigen ſich die Schmarotzerpflanzen mit ſolcher Uebergewalt, daß der Pflug alle zwey Jahre wieder Briefe üb. Italien. 1. Thl. 16