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gebaut, aber von allem entbloͤßt. Die menſchlichen Weſen, welche dieſe Pallaͤſte bewohnen, ſind blaſſe, halbnackte, vom Fieber abgezehrte Geſtalten, die kaum Kraͤfte genug beſitzen, um die halb wilden Pferde, deren man ſich zum Fortſchaffen der Reiſe⸗ wagen bedienen muß, vorzuſpannen. Dieſe Pferde, die man ab den Weideplaͤtzen herbeyhohlt, ſcheinen ſich uͤber die Sclaverey, welche ihnen hierdurch auf einige Augenblicke aufgelegt wird, nicht wenig zu entruͤſten. Sie wiehern, ſtampfen und hoͤren nicht auf, in den Zaum einzubeißen, bis man ihnen ge⸗ ſtattet, ihren Lauf anzutreten. Alsdann aber bre⸗ chen ſie mit einer Wuth los, die nicht ſelten gefaͤhr⸗ lich, und um ſo gefaͤhrlicher wird, wenn ſie etwa mit einem auf den Wieſen laͤngs der Heerſtraße frey wei⸗ denden Geſtuͤte zuſammentreffen. Dieſer Charakter iſt den Pferden der Pontiniſchen Suͤmpfe eigenthuͤm⸗ lich, daher man ihnen auch den Nahmen Scampa⸗ tori(Ausreißer) beygelegt hat.
Die Pontiniſchen Suͤmpfe, ſo weit als ſie zu beyden Seiten an die Heerſtraße angrenzen, ſind zwar ausgetrocknet; allein fuͤr das Geſundſeyn der Luft iſt durch dieſe Austrocknung, ſo viel als ſich bis jetzt hat bemerken laſſen, nicht das Mindeſte ge⸗ wonnen worden, und dieſelbe, nach wie vor, und wie in den uͤbrigen Theilen der Maremmen, gefaͤhrlich. Inzwiſchen hat ſich das trocken gewordene Erdreich, ſtatt eitel Rohr und Schilf zu erzeugen, theils mit


