Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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feinen Sandſtaube bedeckten, Straße reiſet man un⸗

unterbrochen unter Ulmenlauben fort. Dieſe Baͤume ſind nicht durch Kunſt hingepflanzt, ſondern man hat ſie, als Pius VI. den Weg anlegen ließ, zu beyden Seiten desſelben ſtehen laſſen, und gegen⸗ waͤrtig uͤberſchatten ſie, in unregelmaͤßigen Reihen emporſtrebend, Canal und Straße mit Einem Mahle. Durch ſie verwandelt ſich der Raum von einem Poſt⸗ hauſe zum andern in einen langen Spaziergang, uͤber welchen es ſo leicht und mit ſolcher Schnellig⸗ keit weggeht, daß der Reiſende bey ſeiner Ankunft zu Terracina nicht ohne Verwunderung auf die von ihm durchfahrne Weite zuruͤckblickt.

In dem ganzen Umfange dieſer Sumpfflaͤche war vor Pius VI. nicht ein einziges Dorf, ja nicht einmahl ein einzelnes Haus zum Dienſte der Poſten oder fuͤr die Bequemlichkeit der Reiſenden zu finden. Jener Papſt aber hat ungefaͤhr in gleichen Entfer⸗ nungen von einander weitlaͤufige Karavanſerais an⸗ legen laſſen, die man mitten in dieſen Einoͤden als eben ſo viele Denkmahle ſeines Pontificats ſich erhe⸗ ben ſieht. Dieſe Gebaude haben in ihrer Architectur etwas Edles und Eigenthuͤmliches, das ſich nicht leicht mit etwas anderm vergleichen laͤßt. Sie ent⸗ halten ſehr geraͤumige Stallungen, Wohngemaͤcher und Kaſernen; von Hausgeraͤthe hingegen findet ſich nicht das Mindeſte vor. Es iſt alles groß, und dabey in einem klaͤglichen Zuſtande; nicht ohne Aufwand