Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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Ueber Ciſterno hinaus aber ſieht man jede Spur von Menſchenleben verſchwinden. Eine unermeßliche, dem Fuͤrſten von Cajetan zugehoͤrige, Beſitzung er⸗ ſtreckt ſich von jenem Burgflecken bis nach der zwey und ein Viertel Poſten entlegenen Ortſchaft Torre tre Ponti, wo die Pferde gewechſelt werden. Die⸗ ſer Strich Landes gehoͤrt eigentlich noch nicht zu den Suͤmpfen, und iſt eine pittoreske Waldgegend, wo man in den weiten Lichtungen der Gehoͤlze wechſels⸗ weiſe jetzt uͤppige Weiden, und dann reiche Saaten zu Geſichte bekommt. Hier und da ſieht man auch zirkelfoͤrmige, von Hirten bewohnte Huͤtten, mit Daͤ⸗ chern von Schilfrohr, ſich in der Ebene gleich den Kraals der Hottentotten gruppiren, und in der Naͤhe dieſer Kraals, mitten in dem, vermoͤge der Friſch⸗ heit des Bodens in dieſen Savannen hoch aufſproſ⸗ ſenden, Graſe etwa einige Buͤffelochſen umherirren, die ſich ſchwerfaͤlligen Trittes, und ihrem Inſtinkte gehorchend, auf getriebenen Fußſteigen nach moraſti⸗ gen Teichen hin begeben, in deren Geyaͤſſern ſie mit Luſt die heißeſten Stunden des Tages dahin⸗ bringen. In dieſe Waſſerbehaͤlter ſinken die Buͤffel, kraft ihres gewichtigen Koͤrpers, nach und nach ſo tief ein, daß das Seegras, ſie mit Haut und Haar be⸗ deckend, uͤber ihrem Ruͤcken zuſammenſchlaͤgt, und der wilde Kopf allein noch aus dem Waſſer hervor⸗ guckt. Gegen Abend kommt einer der Hirten heran⸗ geritten, und thut mit ſeiner Lanze unter lautem