Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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in den Olivenwaͤldern die Koͤpfe abgehauen habe. Dieß bewog ihn, eine zweyte Unterredung mit Gae⸗ tano zu begehren, bey welcher er ihn mit großer Heftigkeit uͤber ſein treuloſes Benehmen zu Rede ſtellte. Der Raͤuberhauptmann gab zwar zu, nicht eben mit dem feinſten Zartgefuͤhl gehandelt, und in dieſer Hinſicht Vorwuͤrfe verdient zu haben, fuͤgte aber bey, daß er, Koͤpfe fuͤr Koͤpfe, geglaubt habe, es ſey beſſer, vier Unbekannten die ihrigen abzu⸗ ſchneiden, als eine gleiche Anzahl von Banditen zu ermorden, die er im Grunde als ſeine Freunde zu betrachten haͤtte. Obgleich dieſe Entſchuldigung nicht ganz ohne Schein war, ſo erklaͤrte ihm dennoch der Officier, man werde, wofern die Raͤuber den Trak⸗ tat auf ſolche Weiſe zu halten gedaͤchten, dem Cala⸗ breſen ſeinen Prozeß machen. Dieß jagte dem Haupt⸗ mann und ſeiner Truppe eine ſolche Furcht ein, daß ſie verſprachen, die Bedingungen der Uebereinkunft von nun an treu und aufrichtig zu halten. Wirklich begaben ſich bald nach dieſem Ereigniſſe einige von ihnen nach Terracina, um uͤber die Sicherheit der Straße zu wachen. Dieſes habe ich ſelbſt geſehen, und ihr bloßer Anblick iſt geeignet, jeden Reiſenden, der ſich ihrer Huth anzuvertrauen gedaͤchte, mit Schrecken zu erfuͤllen. Die letzte Stadt, welche man vor dem Eintritt in die Suͤmpfe zu paſſiren hat, iſt Velletri. Sie liegt an dem ſuͤdlichen Abhange des Albaniſchen