ter die Waffen geſtellt, und ſollten ſo mit eigener Hand je eine die Ausrottung der andern befoͤrdern helfen. Es hatten naͤhmlich die Soldaten des Ca⸗ labreſen, aus Betruͤbniß uͤber ſeine Verhaftung, und in der Abſicht, ihm ſein Leben zu jedem Preiſe zu retten, in der Perſon einer Obſtverkaͤuferin von Rom einen Parlementaͤr an die Polizey mit dem An⸗ erbiethen abgehen laſſen, daß ſie ihrerſeits ſich un⸗ terwerfen, und, gegen einen taͤglichen Sold von drey⸗ ßig Sous auf den Mann, es uͤber ſich nehmen wollten, die Straße vor allen andern Raͤuberbanden ſicher zu erhalten. Das Anerbiethen ward angenom⸗ men und hinwieder verſprochen, den Calabreſen, ohne ihm den Prozeß zu machen, bloß nach Corſika zu deportiren.
Wenige Tage nach Abſchluß dieſes Vertrages ließ Gaetano dem Gendarmen ⸗Officier von Sermo⸗ netta die Anzeige machen, daß er ihm eine Garan⸗ tie fuͤr ihr Verkommniß zuzuſtellen habe, und nannte ihm zugleich einen Ort im Gebirge, wo er dieſelbe in Empfang nehmen koͤnne. Der Officier begab ſich dahin, und ſiehe, Gaetano uͤberlieferte ihm vier Menſchenkoͤpfe, mit der Verſicherung, es ſeyen ſol⸗ ches die Koöpfe von vier durch ſeine Leute getoͤdteten Raͤubern. Doch kaum war der Abgeſandte wieder in Sermonetta eingetroffen, ſo vernahm er, es ſeyen vier Leichname von eben ſo vielen Landbauern aus jener Ortſchaft zum Vorſchein gekommen, denen man


