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ben eingebuͤßt; eben ſo viele ſind auf ihren Zuͤgen eingeſchloſſen und gefangen worden. Durch die Hin⸗ richtung dieſer letztern glaubte man die uͤbrigen zu ſchrecken, erzweckte aber nichts weiter, als daß ſie anfingen, mit etwas mehr Vorſicht zu Werke zu ge⸗ hen. Denn jenes Straßenraͤuberleben iſt fuͤr ſie nichts anders, als ein Gewerbe, mit welchem, wie ſie wohl wiſſen, die Gefahr des Schaffottes verbun⸗ den iſt; vor dieſer Gefahr aber graut ihnen nicht ſtaͤrker, als dem Seemann, der ſich in Sturm und Wellen hinauswagt.
Der furchtbarſte unter jenen Raͤuberhaͤuptlin⸗ gen, der ſeit fuͤnf Jahren allen Nachforſchungen der Franzoͤſiſchen Polizey zu entgehen gewußt hat, iſt vor kurzer Zeit gefaͤnglich eingebracht worden, und heißt Peter, der Calabreſe. Das gemeine Volk zu Rom nennt ihn ſchlechtweg den Calabreſen, und un⸗ ter dieſem Titel figurirt er gar haͤufig in den Volks⸗ geſaͤngen der nach jeder ungewohnten Erſcheinung haſchenden Roͤmer. Dieſer Calabreſe legte ſich, um eine weniger gemeine Rolle zu ſpielen, einen politi⸗ ſchen Charakter bey, und wollte ſich fuͤr den Chef der Roͤmiſchen Vendee gelten machen. Er titulirte ſich Kaiſer der Gebirge, Koͤnig der Waͤlder, Beſchuͤtzer der Conſcribirten und Vermittler der Straße von Flo⸗ renz nach Neapel; was aber ſeinen Ruhm vermindert, iſt, daß er unter Pius VII. nicht mehr und nicht weniger Bandit war, als waͤhrend der Herrſchaft der Franzoſen.


