Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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In Folge deſſen, daß jene Gebirgsleute dem groͤßern Theile nach unter die Fahnen einiger Haͤupt⸗ linge eingeſchrieben ſind, haben dieſe jederzeit eine kleine Armee zu ihrer Verfuͤgung, die jeden Augen⸗ blick bereit iſt, zu Felde zu ziehen, und mit eben der Schnelligkeit, womit ſie ſich zuſammengethan hat, auch wieder auseinander ſtiebt. Zu keinem der Raubzuͤge werden mehr Leute gebraucht, als dazu erforderlich ſind, und wer der Polizey nicht unmit⸗ telbar auf dem Schlachtfelde in die Haͤnde faͤllt, der bleibt vor ihren Nachſtellungen geſichert; denn ſo⸗ bald die Raͤuber in ſchnellem Laufe ihre Bergwoh⸗ nungen wieder erreicht haben, ſo ſtecken ſie ſich wie⸗ der in ihre gewoͤhnlichen Kleider, nehmen wieder ihre laͤndlichen Arbeiten zur Hand, und ſind von nun an keine Banditen mehr, ſondern friedliche und, unter dem Schutze ihres, wie man behaupten will, aus guten Gruͤnden eine unglaubliche Nachſicht ge⸗ gen ſie uͤbenden Pfarrers und Maire, beyſammen le⸗ bende Landleute. Inzwiſchen ſind einige ihrer An⸗ fuͤhrer von der Polizey gar wohl gekannt, und auf dieſe wird von den Gendarmen unaufhoͤrlich Jagd gemacht. Seit fuͤnf Jahren ſind mehrere derſelben eingebracht und hingerichtet worden, ohne daß um deßwillen der Eifer der Ueberlebenden im mindeſten erkaltet waͤre. Viele von jenen Banditen haben in den Kaͤmpfen, die ſie mit den Gendarmen und Be⸗ deckungen der Reiſenden zu beſtehen hatten, ihr Le⸗