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Ich fand daſelbſt ruͤckſichtlich auf alles, was mir nur in die Augen fiel, eine ſo auffallende Aehnlichkeit mit Frankreich, daß ich mich in eine große und ſchoͤne Stadt dieſes Reiches verſetzt waͤhnte. In der That haͤtte man glauben koͤnnen, Kleidertrachten, Decora⸗ tionen, Krambuden, Spaziergaͤnge, kurz alles, bis auf die Straßenanſchlaͤge, waͤre, mit Einſchluß der Spei⸗ ſewirthe und des Moden⸗Journals, von Paris aus uͤber die Alpen heruͤber geſchafft. Gleiche Bewandt⸗ niß hat es mit allen den Intereſſen, welche die Thaͤ⸗ tigkeit des Lebens in Bewegung ſetzen; denn die Ge⸗ ſetze, welche uͤber das Leben verfuͤgen, die Anſtalten und Einrichtungen, durch welche dasſelbe ſeine Rich⸗ tung erhaͤlt, gehen nicht weniger als ſeine Hoffnun⸗ gen und Furchten insgeſammt von jenem großen Brennpunct aller Bewegung aus, welcher die Grund⸗ ſtoffe, aus denen die Civiliſation unſers Jahrhun⸗ derts zuſammengeſetzt iſt, ohne Unterlaß an ſich zieht und von ſich aus wieder nach allen Richtungen verbreitet.
Was wird aber das Reſultat dieſer Verſchmel⸗ zung aller Nationen in eine, dieſe Gleichfoͤrmigkeit der Sitten und einer ſolchen gemeinſchaftlichen, alle Intereſſen auf den naͤhmlichen Punct hinlenkenden Cultur ſeyn, und wird in der gleichen Zeit, da ſich die National⸗Geſichtszuͤge auf dem ganzen Feſtlande verwiſchen, auch die Nebenbuhlerſchaft je eines Volkes gegen das andere, und mit ihr jenes tief liegende
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