252 in den Beſitz ſeiner Unabhaͤngigkeit und ſeines Ruh⸗ mes einzuſetzen, und in der gleichen Abſicht thaten ſich in Italien alle andere Gemuͤther und alles, was noch vergangener Zeiten gedachte, im naͤhmlichen Sinne zuſammen. Das Unternehmen ward zwar mit keinem vollkommenen Erfolge gekroͤnt, aber in⸗ dem ſich eine Oppoſition bildete, zeigte ſich zugleich auch ein neuer Strebepunct fuͤr die Anſtrengungen der Italiſchen Voͤlker.
Dieſe Bewegungen bewirkten in dem politiſchen Syſtem Italiens eine Veraͤnderung, und jene Liebe zur Unabhaͤngigkeit rief in dem Lande, wenn nicht eine Nation, doch Republiken hervor, und durch dieſe Freyſtaaten ward die Sittigung in dasſelbe zu⸗ ruͤckgerufen.
Dieſe zwar von Stuͤrmen bewegten, aber unab⸗ haͤngigen Staaten, erhoben ſich zu Muſterſtaaten fuͤr ganz Europa, und wußten ſich durch ihren Ge⸗ werbfleiß des Alleinhandels zu bemaͤchtigen, ver⸗ moͤge deſſen ſie unermeßliche Reichthuͤmer zuſammen⸗
jene Denkmaͤhler zu errichten, deren Groͤße zur Stunde noch mit Erſtaunen erfuͤllt. Kein Zeitalter der Welt hat ſo viel merkwuͤr⸗
jenes Jahrhundert, in dem man die Civiliſirung der Aſche, in die ſie ſich begraben hatte, neuer⸗ dings entſteigen ſah. Jedermann war jener Civiliſi⸗
haͤuften, die es ihnen hinwieder moͤglich machten,
dige Dinge auf Ein Mahl hervorgehen geſehen, als


