Aus dem Geſagten erhellet, daß das Vermoͤ⸗ gen der Italiaͤniſchen Rentiers von uͤberaus ſolider Beſchaffenheit iſt, und daß ſie in Betreff der Er⸗ haltung desſelben ohne alle Sorge ſeyn koͤnnen, daß aber ihrerſeits mit den Einkuͤnften ſparſam muß zu Werke gegangen werden. Der Geiſt der Nation iſt einer ſolchen Sparſamkeit keineswegs abhold, aber als unmittelbare Folge derſelben fuͤr die geſellſchaft⸗ liche Ordnung ergibt ſich, daß wenig verzehrt, we⸗ nig gewonnen, hinwieder aber auch wenig verloren wird.
Dieſe Analyſe fuͤhrt uns auf die Eroͤrterung der wichtigen, in unſern Tagen zwar vielleicht aus der Erfahrung zu loͤſenden, ſtaatswirthſchaftlichen Frage, ob die Aufhebung der Kloͤſter fuͤr das Ge⸗ meinwohl wirklich die Vortheile herbeygefuͤhrt habe, welche die Oekonomiſten des achtzehnten Jahrhun⸗ derts verkuͤndeten. Dieſe gruͤndeten ſich bey ihren Vorherſagungen auf das Beyſpiel der proteſtantiſchen Staaten, in welchen ſich in der That mehr Reich⸗ thuͤmer zuſammenhaͤuften, als in denen, die ſich zu dem katholiſchen Cultus bekannten. Dabey ſchei⸗ nen ſie aber nicht genug in Erwaͤgung gezogen zu haben, daß die Reformation neben dem, daß ſie die Moͤnche in alle Welt zerſtreute, zugleich auch fuͤnf⸗ zig Feyertage abgeſchafft hat, wodurch fuͤr die Ar⸗ beit ungeheuer viel iſt gewonnen worden. Fuͤr's zweyte war der Glaubensverbeſſerung uͤberall eine


