Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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muß. Indeß iſt dieß ein Vortheil, deſſen ſich ein⸗ zig die wohlhabendern unter uns Paͤchtern zu er⸗ freuen haben.

Im naͤchſtfolgenden Fruͤhlinge wird auf die Stoppeln des Klees, oder der Bohnen, Tuͤrkiſcher Weitzen gepflanzt. Da dieſes Gewaͤchs der ganzen Haushaltung zur Nahrung dienen muß, ſo wird dießmahl der Boden geduͤngt. Auch hat der Mais⸗ Bau mehr Intereſſe fuͤr uns, als jede andere Cul⸗ tur, und der Tag der Einſammlung desſelben iſt in der ganzen Gegend umher ein Feſttag, an wel⸗ nchem die ſaͤmmtlichen Bewohner des Dorfes ſich zuſammenthun, und, die Maͤdchen zwar in luſti⸗ ngen Reigen, wir Aeltern aber etwas langſamer, weil wir mit unſern Ackergeraͤthſchaften beladen ſind, nach unſern Pachtguͤtern hinziehn, und dann uns familienweiſe auf die beſondern Grundſtuͤcke vertheilen. Die Aecker liegen indeß alle ſo nahe bey einander, daß man ſich gegenſeitig errufen und antworten kann. Oft werden von einem Maisſten⸗ gel bis auf ſieben Kolben gepfluͤckt, von denen meh⸗ nrere eine Laͤnge von drey Palmen erreichen. Iſt die Sonne etwas hoͤher geſtiegen, ſo geht der Hausvater in eines der benachbarten Felder, um Melonen zu hohlen; die Kinder aber pfluͤcken indeß von den zunaͤchſtſtehenden Feigenbaͤumen Fruͤchte. Dieſe Fruͤchte werden unter einen Ulmbaum zuſam⸗ mengetragen, um den ſich die ganze Familie in