Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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Zeit, da der dichte Thau mit ſeinen Feuchtigkeiten nicht mehr auf dem Staube laſten wuͤrde, vor die⸗ ſem geſichert zu bleiben, eine Strecke vom Haupt⸗ wege ab. Die Pflanzen, traͤufelnd vom Thau, wo⸗ mit die Kuͤhle der Nacht ſie getraͤnkt hatte, erſchie⸗ nen jetzt noch im friſcheren Gruͤn, und die Schatten, hervortretend im Lichte der dem Horizonte erſt noch entſteigenden Sonne, bewahrten dem Raſen noch eine Weile ſeine Morgenfaͤrbung.

In dieſem Bezirke wachſen die Erzeugniſſe des Bodens im Schatten von Ulmen auf, die groß ge⸗ nug ſind, daß ſich von einer zur andern eine Anzahl von Weinranken ziehen laſſen, die ſich an den Aeſten derſelben hinaufſchlingen, ſo daß man mehrere mit Trauben beladene Reihen von Rebengehaͤngen ſich eine uͤber der andern wiegen ſieht.

Unter dieſen Schatten ſah ich junges, erſt ſeit der Ernte geſaͤetes, Bohnengewaͤchs kraͤftig hervor⸗ treiben. Dieſer keimende Pflanzenwuchs mahnte mich an den Fruͤhling der Heimath. Weiter hinaus erhoben ſich Mais⸗Stengel, deren nahe Reife durch eine leichte Purpurfaͤrbung ſich kund that. In ei⸗ nem der zunaͤchſt gelegenen Grundſtuͤcke verbreiteten lange Reihen von Melonen ihre lieblichen Duͤfte. Läͤngs der Einfaſſung dieſer Felder ſtanden ganze, von freyen Stuͤcken hervorgewachſene Gebuͤſche von Feigen⸗, Pfirſichbaͤumen und Aloen, und ſchienen ihre Fruͤchte gefaͤllig dem Pflanzer zu biethen. In⸗