Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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dufte, keinen Baumzweig, von welchem herab nicht eine Frucht ihm winke, und er kann nicht anders, als ſich einheimiſch fuͤhlen in einem Lande, wo fort⸗ waͤhrend eine laue Luft ihn ſchuͤtzend umfaͤngt, die Geſammtheit der Erzeugniſſe der Erde ihm zu ſeinem Unterhalte zu Gebothe ſteht, die Schaͤtze der Schoͤ⸗ pfung und die Unermeßlichkeit der Meere ihm als liebliche Bilder vor Augen liegen.

Wenn der Reiſende uͤber die Ebene von Fondi hinweg iſt, ſo gelangt er an den Fuß einer Huͤgel⸗ kette, welche jene Gegend von der Ebene von Capua abtrennt. Eine lange, dem Saume eines Abgrun⸗ des nach, ausgehauene Auffahrt fuͤhrt nach dem Dorfe Itri.

Dieſer Abgrund iſt es, in welchem vor wenigen Monathen der Dichter, deſſen Leyer die Meere und die Schiffe beſungen hat, ſeinen Tod fand. Wohl ihm, wenn außer den Thraͤnen der Muſen, welche allein das Recht, ſein Andenken zu ehren, behauptet haben, auch noch andere Thraͤnen ſeine Grabſtaͤtte haͤtten benetzen koͤnnen*)!

*) J. A. Esmenard, geb. 1770, geſt. 1811, Verfaſſer des be⸗ kannten, erſt 180s in acht, und dann 1806 in einer zweyten Ausgabe in ſechs Geſängen erſchienenen Gedichtes,die Schif⸗ fahrt, und mehrerer anderer Gedichte, auch Mitarbeiter an der Biographie universelle. Er hatte im Jahr 1811 im Journal des Débats eine Satyre gegen einen Geſandten des Kaiſers Alexander im Drucke erſcheinen laſſen, über welche

der Ruſſiſche Geſchäftsträger mit Klagen einkam, Bonaparte,