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gung der Breuberger Beſatzung zu kümmern. Plötzlich trat ſeine Gundel ihm vor die Seele, und ein Seufzer hob die Bruſt, worin mit jener die Bilder einer ſeligen Vergan⸗ genheit erwachten, aber im nämlichen Augenblick auch das Geſpenſt naher grauenvoller Zukunft aufſtieg. Wie wird ſie erſchrecken bei der Kunde von meiner gegenwärtigen Bedrängniß, dachte er. Doch wer ſollte ihr dieſelbe um⸗ ſtändlich hinterbringen?! So mag ihr Kummer noch er⸗ träglicher ſein, da ſie wohl ſchwerlich ahnen kann, welche Zumuthung mir gemacht ward, und welchen Preis man auf unſere ſchönſten Hoffnungen ſetzt. O die Arme! Könnte ich nur helfen. Die Belagerten ſind jetzt aller⸗ dings in der bedenklichſten Lage, da ihnen jegliche Zufuhr abgeſchnitten iſt und bald der hohläugige Mangel am Mark ihres Lebens zehren wird. Aber daß ich, der noch kürzlich ihr Vertrauen beſaß, nun ſelbſt ihnen den wohl⸗ verdienten Lorbeer rauben ſollte, um meiner Liebe einen unzeitigen Feſtkranz daraus zu winden, zu ſolchem Buben⸗ ſtück fehlt es mir an— Verworfenheit. Doch Gundell Wenn ich ſie nur ſicher wüßte, an der meine Seele hängt. (Nach einer Pauſe.) Der feindliche General ſcheint doch noch Schwierigkeiten zu vermuthen vor Eroberung der Burg, obgleich er ihren Fall ſo nah und ſicher vorgibt. Hätte er wohl ſonſt für einen Judasſtreich ſo viel geboten?!


