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Das ließe ſich vielleicht benutzen, den Eingeſchloſſenen, ohne Beeinträchtigung ihrer Ehre, durch Ueberlieferung, ein angenehmeres Loos zu bereiten, als ihnen die Verthei⸗ digung bis auf's Aeußerſte bringen würde, da ſchleuniger Entſatz doch kaum zu hoffen iſt. Wie wär's, wenn ich wirklich, meine Gundel zu retten, ſie auf die vorgeſchlagene Art aus der Burg zu ſchaffen ſuchte, in der forthin ja doch der Schmalhans Küchenmeiſter ſeine und ihre Kunſt über⸗ flüſſig machen wird, die ſich nur durch meine Büchſe noch ſo lange bewähren konnte?! Für die Burgleute wären aber zuvor Bedingungen auszuwirken, wie ſie ihr bisheriges Benehmen in den Augen ihrer Herrſchaft verdiente, ohne jedoch in denſelben Augen einen böſen Schein auf ſie zu werfen. Letzteres gebe ſich leicht, wenn ich den böſen Schein auf mich nehme, der nach meinem Dazwiſchentreten ſicher allein auch auf mich fallen wird. Weiß ich jenen doch vor der Hand keinen anderen beſſeren Dienſt zu er⸗ weiſen, durch den nun zugleich der mißliche Stand meiner ausſichtsloſen Liebe ſich beſſer geſtalten dürfte. Allein das Gold, würde nicht eben dies meine That in allen Augen zum ſchwarzen Verbrechen ſtempeln? Solche Brautgabe taugt nimmer zu redlicher Erwerbung einer Frau, und wird der Rettung Gundels, die ich gern einzig auf Rech⸗ nung meiner Liebe ſetzte, mehr das Anſehen ſchmutziger


