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„o, mein armes, armes Weib! meine Kinder!“ ſammerte Quartezzani.„Gott ſchuͤtze Euch!“ fuhr er dann, zu Euthanaſia gewandt, fort,„Ich muß hin zu den Meinigen.“
So ſprechend, ſtuͤrzte er von dannen; die Graͤ⸗ fin von Valperga aber verlor keineswegs die we⸗ nigen, ihr noch uͤbrigen, koſtbaren Augenblicke in nutzloſen Klagen. Sie nahm ihre ganze Seelenkraft zuſammen, ergriff dann die Feder, und ſchrieb ei⸗ nen langen Brief an Bondelmonti. Ihr Schrei⸗ ben war mit großer Ruhe abgefaßt; ſie fuͤhlte ſich aͤber dieſe Erde erhaben, und ihre Worte ſprachen die Heiterkeit ihrer Seele aus.— Sie rief ih⸗ ren Freunden ein letztes Lebewohl zu.„Der In⸗ halt meines Briefes“ ſo ſchloß ſie,„mag Euch ſeltſam erſcheinen; und in der That, wenn ich ſo recht nachdenke, kommt es mir ſelbſt vor, als koͤnnten Antelminelli's Lippen das Todesurtheil nicht uͤber mich ausſprechen; aber es ahnet mir, als muͤſſe der ſtattgehabten Begebenheit eine furchtbare Cataſtrophe folgen, die mich auf im⸗


