ihn zu ploͤtzlich getroffen; Thraͤnen perlten uͤber ſeine Wange herab.
„Ja, weint nur, weint!“ fuhr die Graͤfin fort, „Auch ich wuͤrde weinen, triebe nicht der Sturm in meinem Innern jede Thraͤnenwolke raſch hin⸗ weg.— Ihr weint, weil Ihr Die verlaſſen muͤßt, die Ihr liebt— ein hartes Schickſal in der That! — Iſt denn nicht wenigſtens fuͤr Euch Hoffnung vorhanden— vielleicht durch Flucht? ſinnt nach!— Haͤttet Ihr nur erſt die Stadt i im Rücken. koͤnnte Caſtruecio—
„Caſtruccio!“ unterbrach ſie Quartezzani, „Sprecht den verhaßten Nahmen nicht aus! Fluch und Verderben uͤber ihn!“
„Ruhig!“ bat die Graͤfin,„Wißt Ihr dene nicht, daß der Fluch eines Sterbenden mehr die⸗ ſen ſelbſt, als Den trifft, auf den er den Zorn des Ewigen herabruft?— Faßt Euch, ugo!— Ihr ſeyd Gatte, Vater—— Berathet Euch mit den Eurigen— vielleicht gelingt es Euch, ein Mittel zu Eurer Rettung zu erſinnen.“


