nur Rache, Haß und Eroberungsſucht innewoh⸗ nen?— Aber, obgleich ich das, was ich bin, aus eigener Wahl bin, ob ich gleich jene furcht⸗ baren Ungeheuer vor meinen Lebenswagen ſpann⸗ te, habe ich dennoch das Gefuͤhl fuͤr Recht und Unrecht nicht verloren; verehrte ich dennoch, trotz meines ehrgeizigen Strebens, ſtets Euthanaſia's himmliſche Tugend. Sie, der reine Engel, iſt ge⸗ fallen! Nun moͤge auch das Verderben immerhin die ganze uͤbrige Welt erfaſſen.“—— „Sie muß jedoch gerettet werden!“ fuhr er nach einer Weile fort,„Meine Hand ſoll ſich nicht mit ihrem Blute beflecken, meine Seele kein ſolches Verbrechen auf ſich laden! Sie darf aber weder hier, noch in Toscana bleiben! Sie ſoll fort von hier— weit, weit weg, auf daß ich nim⸗ mer wieder ihren Namen nennen hoͤre.— Au⸗ genblicklich will ich dazu thun; keine Nacht mehr ſoll ſie im Kerker zubringen.— Euthanaſia im Kerker!— Unmoglich! ich vermag dieſen Gedanken nicht zu ertragen.“—— Hier wollen wir den, von mannichfachen Gefuͤhlen
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