Teil eines Werkes 
2. Band (1824)
Entstehung
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drücken, welche ihm mahnend zurief, daß es keine Ehre bringe, den gefallenen Feind mit Fuͤßen zu treten. Er bemuͤhte ſich indeß, dieſer Vorſtellung ſein Ohr zu verſchließen, und lenkte ſeine Gedanken auf einen Gegenſtand, der Gefuͤhle in ihm er⸗ weckte, welche ihm ſeit langer Zeit fremd gewor⸗ den waren. 1 „Sie alſo hat ſich auch gegen mich verſe ren! Der Bande, die aus fruͤher vereinten, v vergeſſend, beſchloß ſie meinen Tod! Sie wußte es— ja, ſie muß es gewußt haben, daß ihr An⸗ denken nicht in mir erſtorben war, daß die Erin⸗ nerung an meine Jugendliebe fortwaͤhrend in mei⸗ ner Bruſt lebte, hatten gleich Verhaͤltniſſe und ein feſter Wille alle meine uͤbrigen Gefuͤhle umge⸗ wandelt.— Sie aber hat nicht nur jene Liebe ganz aus ihrem Herzen verbannt— ſie hat auch ſogar meinen Untergang beſchloſſen— ſie hat ſich Verraͤthern beigeſellt, und ſo die bisherige En⸗ e udef ihrer Seele befleckt!—

Aber ſteht es mir auch an, ſolche Rede zu nh⸗ ten— mir, dem, ſtatt der fruͤheren Tugenden,