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langten drei Soldi.„So nehmt dann“ ſprach ſie, „wenn Ihr es durchaus nicht anders wollt. Es
duͤrfte indeß kaum hinreichen, mir von Fuch ein pater noſter zu erkaufen.“ „Eure Gabe ſichert Euch den ganzen Schatz
meiner Gebete zu,“ verſetzte die Pilgerin,„von
Gebeten, die ich einſt fuͤr wunderthaͤtig hielt, die
aber jetzt vielleicht nicht mehr vermoͤgen, als das
Lallen des Bettlers an der Landſtraße!— Lebt
wohli
So ſprechend, ſchwankte die Pilgerin zur
Schloßpforte hinaus, und ſtieg die, in den Felſen
gehauenen Stufen hinab. Kaum war ſie fort,
gals auch Euthanaſta unverzuͤglich einen Diener,
mit einem Korbe voll Lebensmittel, in das Kloſter
St. Urſula ſandte, an dem die Pilgerin voruͤber mußte, wobei ſie zugleich die Nonnen dort erſu⸗ ſchen ließ, die ungluͤckliche Fremde freundlich auf⸗ zunehmen. Ihr Begehren ward erfuͤllt. Die Pilgerin erſchien, nahm, nachdem ſie in der Kir⸗ che andaͤchtig gebetet hatte, einige Nahrung zu ſich, und legte ſich dann, in der ihr angewieſenen


