lich fallen, edle Frau.— Hier im Schloſſe wird mir die Bruſt ſo enge! Es Wänf mich bin in adie freie Luft!“
—ͤͤſͤͤſn— 5 —.——*— —. 4
„Wie? Ihr wolltt hier nicht uͤbernachten?“ „Ich kann nicht! dringt nicht weiter in mich—
mich kann nicht! ich muß meine Waüüdeühg ferd lusen 4
So ſprechend, ſtand ſie auf, barg ihre raben⸗
3 ſchwarzen Locken wieder unter ihrem Hut, ergriff
ihren Pilgerſtab, und ſprach, die kleine Schwanen⸗
hand zur Graͤfin hingeſtreckt, in einem kaum ver⸗ nehmbaren Tone:„Um eine Gabe, um ein Al⸗ moſen bat ich Euch, edle Frau.“ Die Graͤfin von Valperga zog ihre goldge⸗ fuͤllte Boͤrſe. Die Fremde aber laͤchelte ſchwermuͤ⸗ thig.„Mein Geluͤbde“ ſprach ſie,„verbietet mir, mehr als drei Soldi anzunehmen. Habt die Guͤte, Eure Wohlthat auf dieſe Summe zu beſchraͤnken.“
Euthanaſia fuͤhlte ſich durch das zuruͤckhaltende
Benehmen der Pilgerin gewiſſermaßen beleidigt; und abgeneigt, ihre Freundlichkeit fuͤrder zuruͤck⸗ gewieſen zu ſehn, reichte ſie der Fremden die ver⸗


