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thraͤnenſchweres Auge zum Himmel empor.„Dein Wille, o Ewiger, geſchehe!“ ſprach ſie. Die Graͤfin von Valperga konnte jetzt zum Er⸗
ſtenmal das Antlitz der Fremden ſchauen. Es war
Ddie Pilgerin ſchlug ihr großes, ſchwarzes,
ungemein ſchoͤn, aber von der Sonne verbrannt,
und Schwermuth ſprach aus allen ihren Zuͤgen.
Die Pilgerin trat nun in das Schloß, war aber
durchaus nicht weiter als bis in die Vorhalle zu bringen. Vergebens verſchwendete Euthanaſia
ihre Beredtſamkeit. Sie war genoͤthigt, Erfriſchun⸗
gen dorthin ſchaffen zu laſſen. Auf die wieder⸗
holte Aufforderung der Schloßherrin, nahm end⸗
lich die Pilgerin Platz, legte ihren Hut bei Seite, und ungefeſſelt umwallten nun ihre ſeidenen, ra⸗
benſchwarzen Locken das holde, von Kummer ge⸗
bleichte Antlitz, waͤhrend Euthanaſia Brodt, Wein und Fruͤchte vor ſie hinſtelltel„Eßt!“ ſprach
ſie,„Ihr beduͤrft der Staͤrkung.“
Die Fremde verſuchte, etwas zu genießen, aber
ſie vermochte es nicht. Starr blickte ſie eine Weile⸗
in das blaue, milde Auge der neben ihr ſitzen⸗


