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faßt hielt, und das ſchneeige, mit ſchweren San⸗
dalen bekleidete Fuͤßchen, daß die Wallfahrterin
der Koͤrperanſtrengung ungewohnt war. „Ich bitte Euch, kommt naͤher!“ ſprach Eu⸗ thanaſia,„Ihr ſeyd erſchoͤpft! genießt der Ruhe!“
Bei dieſen Worten reichte ſie der Fremden, einla,
dend, ihre Hand hin. 4
„Ich darf nicht, edle Frau!“ entgegnete die Pilgerin.„Ich bitte Euch bloß um eine Gabe fuͤr eine nach Rom Wallfahrtende, welche nur die⸗ ſen Weg einſchlug, um in deſſen erhen ein Ge⸗
luͤbde zu erfuͤllen.“
„Mit Freuden!“ erwiederte Guchanaſa,„Ich meinerſeits aber habe auch ein Geluͤbde abgelegt,
nehmlich, keinen muͤden Pilger vor meiner Pforte
voruͤberziehen zu laſſen, ohne ihn durch Speiſe
und Trank zu erquicken.— Wohin wollt Ihr noch dieſen Abend? Bis Lucca iſt es noch weit,
und Ihr ſcheint ungemein erſchoͤpft.— Kommt
herein— kommt i immer herein! Der ſtark fallende Thau köͤnnte Eurer Geſundheit ſchaden! Nun, wollt Ihr meine Bitte nicht erfäͤllen?u


