Teil eines Werkes 
2. Band (1824)
Entstehung
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Viele derſelben kehrten auf ihrem Ruͤckwege in Valperga ein, und nahmen die Gaſtfreiheit die⸗ ſes Schloſſes in Anſpruch⸗ nshb ng Eines Abends ſaß Euthanaſia in ihrem Erker⸗ fenſter, ſchwermuͤthig uͤber das Thal hin nach Lucca ſchauend, deſſen Thuͤrme, von den letzten Strahlen der untergehenden Sonne vergoldet, ſchmerzvolle Erinnerungen in ihrer Bruſt erreg⸗ ten. Da trat ein Diener zu ihr herein, berichtend, eine Pilgerin harre draußen an der Schloßpforte, und begehre, mit der Herrin zu reden.Man ſoll ſie freundlich empfangen, und ihr ein Bad berei⸗ ten! entgegnete Euthanaſia. Sie weigert ſich durchaus, das Schloß zu be⸗ treten; erwiederte der Diener,nur mit Euch zu ſprechen, wuͤnſcht ſie; Herberge verlangt ſie nicht. Euthanaſia begab ſich hinab. Die Pilgerin ſtand in der Schloßpforte auf ihren Stab gelehnt; ein Hut mit breiter Krempe bedeckte ihr Haupt, und beſchattete ihr Antlitz, und ein grobes, wolle⸗ nes Gewand verhuͤllte ihre Glieder; doch verkuͤn⸗ dete die kleine, weiße Hand, welche den Stab ge⸗

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