Teil eines Werkes 
2. Band (1824)
Entstehung
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von Valperga gelegenen Berge. Man behauptet, daß ein Koͤnig von Schottland, welcher der Krone zu Gunſten ſeines Sohnes entſagte, und ſich ſelbſt aus ſeinem Reiche verbannte, ſeine letzten Tage unter Faſten und Beten auf dieſem Berge ver⸗ lebte. In Italien ward damals jeder unbekannte Wallfahrter gleich fuͤr einen Koͤnig oder einen Prinzen gehalten; dennoch aber iſt es nicht un⸗ glaublich, daß jener fuͤrſtliche Buͤßer, die Ebenen Welſchlands verſchmaͤhend, um wenigſtens ein Bild ſeines Vaterlandes vor Augen zu hahen, den nackten Berg zu ſeinem Aufenthalte erwaͤhlte. Wie dem nun aber auch geweſen ſeyn mag:

ſein Andenken war hier geheiligt, und reichen Lohn hoffte man, wenn man ſein felſi ſiges Grab dreimal beſuchte; zahlreiche Wallfahrter zogen demnach jedes Jahr dorthin*). Der brennenden Sonnenhitze nicht achtend, ſtiegen die Pilger den rauhen Felſenpfad hinan, hoffend, durch dieſe Koͤr⸗ veranſternaune dagde i iprer Seele zu erkaufen.

5 Dieſe Wallfahrten ie a 9uc) noch jetzt ſna