Teil eines Werkes 
2. Band (1824)
Entstehung
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nur noch als ein Hinderniß, das er beſtegen wer⸗

de. Bald war er tief bekuͤmmert, wenn er ihrer

gedachte, bald zuͤrnte er auf ſie; noch immer aber 2 hoffte er, daß ſie ſeinen Wuͤnſchen nachgeben wer⸗ de. Oft ſtieg auch das Bild der armen Bea⸗ trice in ſeiner Seele auf, bald in Engelsſchoͤnheit ſtrahlend, bald bleich abgehaͤrmt, dem Kummer erliegend; und dann war es ihm, als koͤnne er die Welt darum geben, ihren Schmerz zu lindern. Als er durch Belogna zog, ſandte er einen Bo⸗ ten nach Ferrara, und erhielt die Nachricht, daß ſie noch am Leben ſey, und daß ſich in ihrer Lage

nichts veraͤndert habe. Hiedurch beruhigt, ſtellte her weiter keine Nachforſchung an. Ehrgeiz war

jetzt zur herrſchenden Leidenſchaft in ſeiner Seele

geworden; ihr mußte ſich alles beugen, wie das Kornfeld vor dem Winde; ſelbſt die Liebe hatte nur noch wenig Gewalt uͤber ihn; und wenn es ihn auch dann und wann ſchmerzte, ſeine Hoff⸗

nungen in Hinſicht auf Euthanaſia getaͤuſcht zu

ſehen, war dieſe Kummer ſtets nur von kurzer

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