Teil eines Werkes 
2. Band (1824)
Entstehung
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Zuge das Land verheerte, aber das errang, wo⸗ nnach ihn verlangte: Macht und Kriegesruhm!

Mit jedem gluͤcklichen Erfolge ſtiegen ſeine Wunſche, jedes uͤberſtiegene Hinderniß machte ihn nach neuen begieriger. Gewohnt, Men⸗

aiſchen in der Schlacht, fuͤr ſeine Sache fallen zu ſehn, ward er mit jedem Tage kaͤlter gegen das Blutvergießen, ſo daß es ihm bald voͤllig gleich war, ob, um ſeines ehrgeizigen Zweckes willen, ein Haupt auf dem Blutgeruͤſte fiel, oder ob es im Gefecht vom Schwerdte getroffen ward. Jede

Grauſamkeit, die er ausuͤbte, ſtaͤhlte ſein Herz zu neuen Handlungen der Tyrannei. Dennoch aber waren nicht alle edlen Gefühle

in ſeiner Bruſt erſtorben! An die Stelle allgemei⸗ ner Menſchenliebe, war eine geſteigerte Waͤrme in der Freundſchaft getreten; und ſo dienten ihm die Seinigen mit Treue und Liebe. Seine

Gefuͤhle in Ruͤckſicht Euthanaſia's zu ſchildern,

iſt kein leichtes Geſchaͤft. Er hatte ſie zaͤrtlich, ja leidenſchaftlich geliebt, und er betrachtete ihre

Weigerung, die Seine werden zu wollen, immer