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Ihr es nie bereuen, den Eurigen eingeſchlagen zu haben!“
„Caſtruccio ward von der Waͤrme, mit der Eu⸗ thanaſia ſprach, bewegt; er verſuchte es, ſie zu einer Aenderung ihres Entſchluſſes zu bringen; jedoch vergebens. Thraͤnen perlten uͤber ihre Wange hinab, aber ſie ſchwieg; ihr Herz blutete, aber ihr Vorſatz ſtand feſt. Caſtruecio war ihre erſte, ihre einzige Liebe. Sie fuͤhlte, daß ſie, in⸗ dem ſie ihm entſage, auf jedes Gluͤck, auf alle Freu⸗ den dieſes Lebens verzichte; aber ihr Entſchluß war gefaßt; ſie ſchied von dem Geliebten, wollte gleich ihr Herz daruͤber vor Jammer brechen.
Ruhig, aber ſchwermuͤthig ſchwand der Un⸗ gluͤcklichen der Winter dahin. Jeder Tag brachte ihr neue Kunde von Caſtruccio's Waffenthaten. Er war fortwaͤhrend in Kriegen begriffen. Zwar beſtand zwiſchen ihm und Florenz noch der Frie⸗ de; doch die Belagerung Genua's durch die Ghi⸗ belinen aus der Lombardei, gab ihm Gelegenheit,
ſich dorthin zu wenden, wo er dann auf ſeinem
Caſtruccio. 11. Band. 2


