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ſeine Lippen zu bringen. Caſtruccio war gewal⸗ tig ergriffen! er fuͤhlte: er mußte bekennen.
„Ja!“ ſtammelte er.
„Und wen?“
Euthanaſi ſa!“——
„Genug— genug!“ unterbrach ihn Beatrice, nich will dieſes Namens in meinem Gebete ge⸗
denken.— Jetzt gehe!— Verſuche es nie, hie⸗ her zuruͤckzukehren— du wuͤrdeſt den Eingang verſchloſſen ſinden.— Verſuche es auch nie,
mich in dem Hauſe des Biſchofs zu ſehn!— Ich werde deine Naͤhe, gleich der eines Baſilisken, fliehn!— Dich wiederſchauen, waͤre mein Tod!— Bei allen meinen Hoffnungen ſchwoͤre ich es: nim⸗ mer, nimmer will ich dich wiederſehn“— Sie ſank hierauf todtenbleich auf ihren Seſſel, und bedeckte ihr Geſicht mit den Haͤnden, als wolle ſie ſchon jetzt ihr Geluͤbde erfuͤllen; Caſtruc⸗ cio aber durfte nicht laͤnger verweilen; er floh von dannen, und verließ Ferrara noch an demſelben Tage. Er fuͤhlte ſich unbeſchreiblich elend; und gleichgiltig gegen den Weg, den er einſchlug, Caſtruccio. 1. Band. 13


