Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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jedes ſeiner Worte in ſich hinein. Sie wollte das Schlimmſte erfahren, aber ſie wagte nicht, zu fra⸗ gen. Sie glich einer Muter, welche das Todesur⸗ theil ihres kranken Kindes auf der Stirn des Arztes lieſt, aber es dennoch nicht uͤber ſich ge⸗ winnen kann, durch eine Frage ihre letzte Hoff⸗ nung zu zerſtoͤren.— Endlich begann der Tag zu daͤmmern. Sie ſaß noch immer ſtarr und bewe⸗ gungslos da. Caſtruccio raffte ſich zuſammen.„Ich muß jetzt fort, Beatrice:“ rief er,„ſoll man mein Hiriſeyu nicht entdecken! Lebe wohl dann!“

Dieſe Worte ſchreckten ſie aus ihrer Bewußtlo⸗ ſigkeit auf.— Wild ſprang ſie von ihrem Seſſel empor.„Noch nicht— noch nicht!“— ſprach ſie, —„ein einziges Wort nur noch!“— Liebſt du — eine Andere?“

Sie fragte dieß in einem gebietenden Tone— ihre flammenden Augen verlangten die Wahrheit — es ſchien, als ob ſie bereit waͤre, einem Blitz⸗

ſtrahle gleich, den Befragten zu Boden zu ſchmet

tern, falls er es wagen wuͤrde, eine Luͤge uͤber

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