Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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ſuchte er nur die Einſamkeit. Als die Nacht ein⸗ brach, befand er ſich in den wilden Waldungen der Appeninen; hier hielt er ſein Roß an. Ein dichtes Fichtengehoͤlz umgab ihn; die Nacht war feucht und kalt; der Wind heulte durch die Zwei⸗ ge; aber dann und wann wetterleuchtete es am fernen Horizonte, durch die Baͤume zu ihm her, ſo daß er die Gegenſtaͤnde rund um ſich zu er⸗ kennen vermochte. Er warf ſich von ſeinem Ren⸗ ner, und gab ſich dem tiefſten Kummer hin; denn er fuͤhlte, daß er ein Weſen elend gemacht habe, das mit unendlicher Liebe an ihm hing. Er uͤberhaͤufte ſich mit den bitterſten Vorwuͤrfen. Was aber war jetzt zu beginnen? Zu Beatri⸗ cen zuruͤck zu kehren, ſie zu beſchwoͤren, ſeiner zu vergeſſen das war ja ſchon geſchehn. Ein fruͤheres Geluͤbde band ihn an Euthanaſia; ſie hatte ihm vertrauet, ſie hatte, außer ihm, Nieman⸗ den auf dieſer Welt. Beatrice aber hatte nie ein Verſprechen von ihm verlangt, ihm ſich unbedingt hingegeben. So ſuchte er endlich, ſeine aufgeregten Gefuͤhle zu beſchwichtigen.