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Beatricens ſchnelle Faſſungsgabe durchſchaue⸗ te ſogleich den furchibaren Sinn dieſer Worte. Sie richtete einen forſchenden Blick auf ihn, ſo als wolle ſie das innerſte Geheimniß ſeiner Seele 3 leſen.— Sie las es.— Sein niedergeſchlage⸗ nes Auge,— feine Beſtuͤrzung— die einzelnen Worte, die er hervorſtammelte, ſagten ihr Alles! — Todtenbleich, mit ſtarren Blicken, ſaß ſie da! Caſtruccio verſuchte, ſie zu beruhigen.
„Ich werde dich wiederſehen— meine theuere Beatriee„“ ſprach er,„wir ſcheiden nur auf kurze Zeit.— Deine muͤtterliche Freundin, und den wackeren Biſchof, du darſſt ſie ja nicht verlaſſen! Sey unbeſorgt! wir werden uns wiederſehn.“—
„Nie! nie! nimmermehr!“— rief die Ungluͤck⸗ liche, in einem herzzerreißenden Tone, der in Caſtruccio's tiefſte Seele drang. Er ergriff ihre Hand. Sie war kalt, wie Eis, Er wollte ſie an ſeine Lippen druͤcken! Beatrice aber entzog ſie ihm.—„Ich liebe dich! zweifle nicht daran!“ fuhr Caſtruccio fort,„wir werden uns wieder ſehn!— Jetzt nur muͤſſen wir uns trennen; doch
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