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nicht, ſich gegen ihn zu erklaͤren. Sie naͤherte ſich ihm, erroͤthete, und zog ſich zuruͤck; verſuchte es noch einmal, ſich ihm zu nahen, aber ebenfalls ohne beſſeren Erfolg. Sie hatte reiflich uͤberlegt, was ſie ſagen wolle; ſo wie ſich aber eine Gelegen⸗ heit darbot, ihm ihr Herz aufzuſchließen, ver⸗ ſagte ihr die Stimme den Dienſt, das Gedaͤcht⸗ niß ward ihr ungetreu, und erſt, wenn das Er⸗ ſcheinen eines Dritten ihrer Verlegenheit einiger⸗ maaßen ein Ende machte, ward das Band ihrer Zunge geloͤſ't, und innig beklagte ſie dann jedes⸗ mahl den unbenutzt dahingeſchwundenen Augen⸗ blick. Abends gab ſie ſich, wie gewoͤhnlich, ihren Traͤumereien hin, und da ſchien es ihr dann im⸗ mer, als zuͤrne der Geiſt von oben, daß ſie zoͤ⸗ gere und nicht vertrauensvoll den Pfad wandele, den er ihr vorgezeichnet habe.„Ja, ja,“ ſprach ſie zu ſich ſelbſt,„Er gebeut es mir, Er dort oben, der mir ſchon ſo oft ſeinen geheimen Willen kund gethan.— Vermag ich ſeine verborgenen Ab⸗ ſichten zu durchſchauen? Was kann ich thun, als ihm gehorchen? Hat er mich nicht ſtets weiſe ge⸗


