Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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die Wandthuͤr befand, das unſer Held aber kaum wieder zu erkennen vermochte; denn es war jetzt mit koͤſtlichen ſeidenen Teppichen behaͤngt, mit Blumenguirlanden geſchmuͤckt, und von mehr als hundert Wachskerzen erhellt. Eine Tafel ſtand da, reichlich mit leckeren Speiſen und trefflichem Weine beſetzt, und mehrere Ruhebetten waren angebracht fuͤr Die, welche ſich durch einen kurzen Schlummer zu erquicken wuͤnſchten.

Die Graͤfin hieß jetzt den Marcheſe mit vielem Anſtande willkommen.„Ihr werdet es Euch ge⸗ fallen laſſen muͤſſen, hoher Herr,“ ſprach ſie,„hier auf einige Stunden lang als mein Gefangener zu bleiben. Ich habe geſucht, Euren Kerker aus⸗ zuſchmuͤcken, ſo gut es in der Eile geſchehen konn⸗ te, und werde mein Haus gluͤcklich preiſen, daß es dazu beſtimmt ward, meinem Fuͤrſten Obdach zu gewaͤhren.“

Nachdem ihr der Marcheſe gedankt hatte, ent⸗ fernte ſie ſich, um ihrer theueren Beatrice von dem Geſchehenen Kunde zu bringen, und ihr zu berichten, wie ſich Caſtruccio ſogleich bei ihr nach